Wenn simuliert wird, werden die äusseren Zeichen einer Situation fabriziert, ohne dass es dazu Inhalte dazu gibt. Mit anderen Worten, im Gegensatz zu anderen Zeichen, die sowohl Form und Inhalt haben, hat ein Simulacrum zwar Form, nicht aber Inhalt.

Ist diese Unterscheidung jedoch wichtig? Jean Baudrillard argumentierte in den 1980er Jahren, dass ein Simulacrum zur eigentlichen Sache wird. Wenn ich zum Beispiel einen Banküberfall simuliere und so die äußeren Zeichen eines Banküberfalls produziere, werde ich wahrscheinlich verhaftet. Zu sagen ich habe bloss simuliert, das würde mir kaum helfen.

Warum ist das gut zu wissen? Weil man einfach gute Dinge simulieren kann, die dann ebenso zur wahren Sache werden! Versuchen Sie, gutes Gefühl zu simulieren, indem Sie die äußeren Zeichen des Wohlbefindens darstellen: ein Lächeln, entspannte Augen, eine offene Haltung, entspannte Atmung usw., und merken Sie, wie sich Ihr Zustand verändert! Achten Sie auf Momente, in denen Sie sich gut fühlen: richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, was Ihr Körper empfindet. Wie stehen Sie? Was sagen Sie zu sich? Wie sehen Sie dabei aus?
Sollten Sie sich einmal nicht gut fühlen, schauen Sie, was geschieht, wenn Sie simulieren! Simulieren die Physiologie des guten Gefühls und es wird nicht lange dauern, bis es zur Realität wird!